Philip Glass zählt zu den einflussreichsten Komponisten der Gegenwart. Mit einer musikalischen Sprache, die auf Wiederholung, rhythmischen Strukturen und allmählicher Veränderung beruht, stellte er traditionelle Vorstellungen von Komposition infrage und prägte weit über die klassische Musik hinaus das musikalische Denken der vergangenen Jahrzehnte.
In seinen Memoiren erzählt Glass von dem ungewöhnlichen Weg zu dieser eigenen musikalischen Sprache: von seiner Ausbildung bei Nadia Boulanger in Paris und der Begegnung mit Ravi Shankar über die New Yorker Kunstszene der 1960er- und 1970er-Jahre bis zu Werken wie Einstein on the Beach und seinem internationalen Durchbruch. Dabei begegnen ihm Künstler und Musiker unterschiedlichster Herkunft – und immer wieder geht es um die Frage, wie aus Erfahrungen, Begegnungen und neuen Ideen eine eigene künstlerische Haltung entsteht.
Worte, aber keine Musik erzählt zugleich von einem Künstlerleben jenseits der üblichen Erfolgsgeschichte. Glass arbeitete als Taxifahrer, Möbelpacker und Klempner, während er längst seine eigene Musik komponierte und aufführte. Seine Memoiren geben Einblick in ein Leben, in dem künstlerische Beharrlichkeit, Neugier und die Suche nach neuen musikalischen Möglichkeiten eng miteinander verbunden sind.
New York Times Bestseller
Zum Autor
Philip Glass, geboren 1937 in Baltimore, zählt zu den bedeutendsten Komponisten der Gegenwart. Seit den 1960er-Jahren entwickelte er eine unverwechselbare musikalische Sprache, die häufig mit der Minimal Music verbunden wird, eine Bezeichnung, die Glass selbst nur eingeschränkt für seine Musik verwendet. Sein Werk umfasst Opern, Sinfonien, Kammer- und Ensemblemusik sowie zahlreiche Filmmusiken. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören Einstein on the Beach, Glassworks sowie die Filmmusiken zu Koyaanisqatsi, The Hours und Notes on a Scandal.
Daten & Fakten
Erscheint voraussichtlich Winter 2026/2027, übersetzt von Peter Norwood, Hardcover, ca. 400 Seiten, 39,90 Euro, ISBN 978-3-911367-07-3
vorläufiges Cover. Foto: © Pasquale Salerno, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons